Karin Henke unter Lit4u
über 'In der Höhle der Löwin'
Sabine Kaufmann in Musenblätter,
August 2009
"Von ganz besonderen Aspekten des
Lebens erzählen die gesammelten erotischen
Geschichten der besten Pornographin seit
Anaïs Nin: Sophie Andresky. Wo ein
Charles Bukowsky fies und brutal ist, ein
Henry Miller unter dem Vorwand, Literatur
zu schreiben, geradezu eklig überzieht
(mal abgesehen von 'Stille Tage in
Clichy') und eine kleine verkrampfte
Vaginalkünstlerin wie Charlotte Roche
peinlich ihre feuchten Niederungen offenlegt,
ist Sophie Andresky die Hohepriesterin der
edlen erotischen Erzählung, der Pornographie
mit Stil. Sie beherrscht die luftige Gratwanderung
zwischen Heiterkeit und Hardcore, Lust und
Literatur. Frauen erfüllt sie mit ihren
prallen, saftigen Geschichten die heimlichen
Wünsche und Sehnsüchte, die in
uns allen lauern, indem sie unverblümt
ausspricht, was sonst nicht ausgesprochen
wird, Männern gibt sie die Chance zu
ahnen, was sie tun sollten. Denn Sophie
Andresky weiß, worauf es ankommt.
Der mit 987 Seiten gewaltige und keine einzige
Seite langweilige Sammelband 'Mein
Harem' ist auf köstlichste Weise
unterhaltsam und tut wieder genau das, was
bereits der Kolumnen-Sammlung 'Echte
Männer. Was Frauen wirklich wollen'
bescheinigt wurde: Er bringt Thema Nr. 1
'in appetitlicher Direktheit auf den
G-Punkt'. Gehört in jedes Schlafzimmer
(solange kein Kerl da ist)."
Michael Braun (Saarländischer
Rundfunk) über den Artikel 'Das Dschungelcamp
für Autoren - Literaturwettbewerbe
am Rande des Wahnsinns', Sendung vom 13.12.2005
"Die Literaturzeitschrift 'Am Erker'
hat nun in ihrer Jubiläumsausgabe,
der Nummer 50, eine kleine Literaturgeschichte
des Scheiterns erstellt. (...) Mit Schwung
und Witz gehen in 'Am Erker' die Schriftsteller
Georg Klein, Karla Schneider und Sophie
Andresky zu Werke. Wobei es sich im Falle
von Frau Andresky nicht gerade um eine Expertin
für das 'Scheitern' handelt - kann
die Autorin doch auf eine ganze Menge drastischer
Erotik-Bestseller verweisen. In 'Am Erker'
erzählt Andresky nun eine heitere Geschichte
vom Wahnsinn der Literaturwettbewerbe. Man
hat es hier zum Glück nicht mit jener
branchenüblichen Weinerlichkeit zu
tun, mit der vor allem junge Autoren nach
lebenslanger Subventionierung im Stipendienwunderland
Deutschland flehen. Andresky protokolliert
nur kühl die Absurditäten der
Wettbewerbskultur."
Die erotische Buchhandlung
'Lustwandel' (Berlin) über 'Honigmund',
Juli 2005
"Erleichtert nehmen wir den neuen
Titel von Sophie Andreskys neuem Erzählband
zur Kenntnis - nach 'feucht' und 'tiefer'
hatten wir schon 'fester', 'doller' und
'noch doller' befürchtet! (...) Sophia
lebt in einer höchst interessanten
Wohngemeinschaft, nämlich zusammen
mit fünf sehr verschiedenen und jeder
auf seine Art köstlichen Männern,
die ihren Harem bilden. Alle sechs sind
sich aufs Herzlichste freundschaftlich,
liebevoll und sexuell verbunden. (...) Und
zwischendrin lesen wir die köstlich
lustigen, scharfen Geschichten dieser Sophia,
die ganz wie ihre Erfinderin Sophie Andresky
die Spleens und Schwächen ihrer Figuren
scharf beobachten und zärtlich auf
die Schippe nehmen kann, ohne je bösartig
zu werden oder aber den Spaß am Sex
erzählerisch zu vernachlässigen.
Wir finden: 'Honigmund' ist unterhaltsam,
verführerisch, komisch, sexy - und
wir können uns gut vorstellen, daß
auch Sie es mögen. Probieren Sie es
aus!"
Die Computerzeitschrift 'com!'
über www.sophie-andresky.de (April
2004)
Hervorgehoben als 'Surftipp':
"Sophie Andresky nimmt bei der Schilderung
erotischer Begegnungen kein Blatt vor den
Mund. "Tiefer" oder "Feucht"
lauten die viel sagenden Titel der Short-Story-Sammlungen,
mit denen die 30-jährige Berlinerin
sich in der Literaturszene einen Namen gemacht
hat (...)"
Fazit: Webauftritt mit "reizvollen
Ansätzen".
Karin Henke unter "lit4u"
über "In der Höhle der Löwin":
"Aus der Sicht einer selbstbewussten
jungen Frau, offensichtlich sexuell aufgeschlossen
und mit Spaß an erotischen Anekdoten
und Kuriositäten, präsentiert
sie uns 'In der Höhle der Löwin'
verschiedenste mehr oder weniger erotische
Geschichten, bei denen für (fast) jeden
Geschmack was dabei ist: Daily Soap, Sandwichsex,
Dirty Talking in der U-Bahn, Frauenpower
und Abenteuer im Tigerkäfig ... 'In
der Höhle der Löwin' birgt die
ein oder andere phantasievolle Überraschung,
ist leicht zu lesen, aber nicht ohne Niveau
und häufig - wenn auch leider manchmal
zu gewollt - witzig. Ein Buch, zum Vorlesen
gleichermaßen wie zum Selberlesen,
für einen lauen Sommerabend oder einen
Tag am Strand."