Jürgen von der Lippe
in "Was liest du", WDR Fernsehen,
5.12.2009:
"Sie hat wirklich einen geilen Ton
am Leib."
Ariane Breyer in Frankfurter
Allgemeine Zeitung vom 10.7.2008:
"Sophie Andresky, Deutschlands wohl
erfolgreichste Porno-Autorin, [hat] einen
handfesten Beitrag zur Gleichstellung der
Frau geleistet. Bislang nämlich dürften
nur die wenigsten Frauen Andreskys verspielt-vulgäre
Kolumnen kennengelernt haben, schreckten
die meisten doch vor dem Kauf des sperrigen
Hochglanzmagazins 'Penthouse', in dem diese
Kolumnen erschienen, aus naheliegenden Gründen
zurück. Jetzt gibt es die 27 Stücke,
die zwischen 2003 und 2008 unter der lustigen
Rubrik 'Sophies Welt' erschienen sind, in
einem unverfänglich bonbonpinkfarbenen
Büchlein, in dem sich selbst auf dem
Kinderspielplatz schmökern lässt.
(...) Die implizite Empfehlung ihrer Texte
(in etwa: Tue Schmutziges und rede darüber)
befolgt die Autorin selbst mit Liebe zum
anatomischen Detail und einem eindrucksvoll
differenzierten Vokabular für den geschlechtlichen
Vollkontakt. (...) Der nichtsdestoweniger
lustvollen Lektüre gibt man sich am
besten an schwülen Sommersonntagnachmittagen
hin."
"Diese Frau redet Tacheles. Manchem
Mann mögen da die Ohren klingeln
doch spätestens seit Sex and the
City sollten die Herren der Schöpfung
eigentlich wissen, dass Sex nicht nur ein
Thema ist, das Männer bewegt. Echte
Männer ist pointiert, meistens
ziemlich witzig und löst bei Frauen
so manchen Wiedererkennungseffekt aus. ...
Auf Frauen jedenfalls haben diese 27 Kolumnen
den gleichen Effekt wie 'schnurrende Katzen
oder belgische Borkenschokolade-Trüffel':
Man kann einfach nicht die Finger davon
lassen."
"Diese spritzigen Kolumnen sind nämlich
auf ganz erfrischende Art selbstbewußt,
haben Pfiff, einen ausgesprochen eleganten
Stil und den unbedingten Vorteil, ehrlich
zu sein. (...) Sophie Andresky nimmt wahrlich
kein Blatt vor den Mund (was andere besser
täten), doch ist ihre Offenheit in
der Erörterung sexueller Tagesfragen
zu Orgasmus und One-Night-Stand, das Abwatschen
des unsäglichen Johannes B. Kerner,
die Beschreibung des ersten Sex im Kleinwagen,
die Betrachtung leckerer Männer und
der Frage, wie man den Kerl am nächsten
Morgen wieder los wird, im Gegensatz zu
anderen Autoren/Autorinnen von appetitlicher
Direktheit ohne anstößig zu wirken.
Unsere Gesellschaft sei durch die mediale
Flut völlig oversexed, durch ihre verklemmte
Struktur aber gleichzeitig ebenso underfucked,
konstatiert Sophie Andresky klug. Da wird
sie wohl Recht haben."